Heute wird der Betriebsrat informiert. Mehr als 100 Stellen sollen im HHLA-Konzern abgebaut werden. Der Einbruch im Container-Umschlag erfordert Maßnahmen. Die Umschlagszahlen sind um rd. 30 Prozent zurückgegangen. Laut Arno Münster, Konzern-Betriebsratsvorsitzender, ist auch ein Stellenabbau zu befürchten. Vereinbart ist, dass bis zum Ende der Kurzarbeit, Ende Juni 2011, keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden. Die Gewerkschaft ver.di fordert, über eine Verlängerung der Altersteilzeit zu verhandeln. Details werden erst in den nächsten Tagen bekannt. "Wir wollen zuerst mit dem Betriebsrat reden", meinte der Firmensprecher. Bisher konnte sich die HHLA durch intensive Nutzung der Kurzarbeit in Verbindung mit Qualifizierungsmaßnahmen "über die Zeit retten". Jetzt hat offensichtlich der Aufsichtsrat entscheiden, dass Kapazitäten zurückgefahren werden müssen.