Gestern wurde die Belegschaft informiert - AOL baut in Hamburg alle Arbeitsplätze ab. Deutschlandweit sind 140 Mitarbeiter betroffen. Auch die Außenbüros in Düsseldorf, Frankfurt und München sind betroffen. Schon im November war angekündigt worden, die Belegschaft weltweit um ein Drittel zu reduzieren. Klar ist: das Europa-Geschäft wird bis auf Großbritannien und Irland aufgegeben (so das Hamburger Abendblatt). Allein in Hamburg waren vor wenigen Jahren noch 500 Mitarbeiter beschäftigt. Jetzt geht die Diskussion über einen Sozialplan los, sagte der Firmensprecher. Ob AOL den Trend z.B. mit sozialen Onlinenetzwerken verschlafen hat oder sich schlicht mit der Übernahme von Time Warner übernommen hat, spielt keine Rolle. Wie sagte ein Unternehmenssprecher bei Börseneinführung: "Es werden uns Blut, Schweiß und Tränen abverlangt." Leider müssen jetzt zuerst - mal wieder - die Beschäftigten darunter leiden.